Greenhouse Symphony: unser Wochenende beim ARD Game Jam

„Breaking Boundaries“ war das Thema des ARD Game Jam – Classical Edition. Und genau so war unser Wochenende. Was für ein Ritt!
Zusammen mit sieben anderen Teams hatten wir 48 Stunden Zeit, ein Spiel zum Thema zu bauen. Darin sollten zwei wunderschöne klassische Stücke vorkommen: eins von Franz Schubert und eins von Samuel Coleridge-Taylor.
Bei uns ist daraus Greenhouse Symphony geworden, ein Rhythmusspiel im Stil von osu!. Wenn ihr präzise spielt, kommen die Pflanzen so sehr mit der Musik in Einklang, dass sie wild wachsen und am Ende aus dem Gewächshaus ausbrechen. Fragt nicht, warum. Schuberts Oktett hat das einfach mit unseren Köpfen gemacht. :D
Das Event war unglaublich liebevoll organisiert, ich bin immer noch völlig geflasht. Ich habe eine Menge gelernt, und ich liebe es, wenn die zwei Nerd-Blasen Orchester und Gamedev aufeinandertreffen. Genau das können Spiele wie kaum ein anderes Medium: Berufe und Leidenschaften zusammenbringen. Kunst, Musik, Programmierung, Sounddesign, Schauspiel und Sprechrollen, Text und dann noch die Hardcore-Mathe-Leute und Software-Engineers. Die Liste hört nicht auf.
Was mich auch richtig gepackt hat: Von den 48 Stunden haben wir 28 selbst live gestreamt. Freund:innen und die ersten Leute aus unserer Community haben mit uns abgehangen und dem Chaos zugeschaut. Ein Spiel zusammen mit dem Chat zu entwickeln, macht wahnsinnig viel Spaß. Ich glaube, das machen wir ab jetzt öfter.
Riesigen Dank an die ARD, BEANS Entertainment und alle anderen, die dieses Wochenende möglich gemacht haben. Das bleibt mir für immer.